Zum Jahresauftakt setzen Gold und Silber die Rekordfahrt fort
Das neue Jahr hat bei den Edelmetallen erfreulicherweise genauso begonnen, wie das alte geendet hat. Umso gespannter warten Investoren auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
Das neue Jahr hat bei den Edelmetallen erfreulicherweise genauso begonnen, wie das alte geendet hat. Umso gespannter warten Investoren auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
Noch vor einem Monat handelte der Silberpreis bei 49,50 US-Dollar und damit unter seinem Allzeithoch aus den Jahren 1980 und 2011. In den letzten wenigen Wochen gab es eine parabolische Beschleunigung auf ein neues Rekordniveau um 66,55 US-Dollar je Feinunze Silber, was einem Preisanstieg von 34 % binnen eines Monats entspricht. Damit hat der Silberpreis das bisherige Allzeithoch klar hinter sich gelassen.
Die Fed hat lediglich elf Tage nach dem Ende der Anleiheverkäufe die Geldpressen wieder angeworfen. Die Rekordfahrt bei Gold und Silber sollte daher klar weitergehen.
Nach dem zwischenzeitlichen Kursrückgang sind die Aktienmärkte wieder auf Höhenflug, während der Silberpreis auf Rekordhochs nach oben geschossen ist. Umso wichtiger ist die Fed-Sitzung.
Nachdem in der Vorwoche mehrere Fed-Mitglieder Signale in Richtung weiterer geldpolitischer Lockerung gesendet hatten, stieg nach den Fed Funds Futures die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember auf etwa 100 Prozent an, während sie in der Woche bei nur 30 Prozent gelegen hatte.
Trotz des Höhenflugs an den US-Börsen sind viele Anleger verunsichert. Kommt die Jahresendrally, oder haben wir den Höhepunkt an den US-Aktienmärkten bereits gesehen, dürften sich viele Anleger fragen. Dabei liegt der S&P500 um lediglich 1,0 Prozent unter dem Rekordhoch.
Die US-Notenbank sendete in dieser Woche mehrere Signale in Richtung einer weiteren Lockerung der Geldpolitik, was die Märkte sowie die Edelmetallpreise stützte. Der Goldpreis konnte dadurch um mehr als 100 US-Dollar bis an seinen Abwärtstrend ansteigen, der aktuell zum Wochenschluss getestet wird.
Nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch haben sich die Aktienmärkte und der Goldpreis erholt. Umso wichtiger ist die weitere Entwicklung bei US-Zinsen und US-Dollar.
Der Goldpreis befindet sich in einer starken Hausse, deren Triebfedern weiterhin und sogar stärker als je zuvor vorhanden sind. Was jeder schon lange weiß, der irgendwann in den vergangenen Jahrzehnten einen Blick auf die Bevölkerungspyramide Deutschlands und zahlreicher anderer Länder geworfen hat, sorgt jetzt für Schlagzeilen und politische Spannungen.
Der Der Silberpreis stieg zur Vorwoche um 1,39 $ an, während die Spekulanten gerade einmal mit 1,4 Tsd. Kontrakten Long gingen. Der COT-Index hat sich sogar um fast einen Punkt verbessert, zum Open Interest adjustiert. Das zeigt auch am Silbermarkt eine klare Stärke, hervorgerufen durch die massive Investmentnachfrage, die durch den Anstieg des Goldpreises ausgelöst wurde.