Am Freitag, den 30. Januar 2026, erlebten die Edelmetallmärkte einen dramatischen Einbruch. Gold fiel intraday um bis zu 15 %, während Silber sogar 37 % einbüßte und ein Tief von etwa 74 US-Dollar pro Unze erreichte. Nur einen Tag zuvor, am Donnerstag, hatte Silber ein neues Allzeithoch von knapp 122 US-Dollar pro Unze markiert.

Diese Bewegung war nicht nur die extremste in der Geschichte des Silbers – sie entspricht einem 10-Sigma-Ereignis, dessen statistische Wahrscheinlichkeit bei eins zu einer halben Septillion Jahren liegt. Ein solcher „Schwarzer Schwan“ wirft Fragen auf: Was hat diesen Crash ausgelöst? Signalisiert er das Ende der anhaltenden Rallye bei Gold und Silber, wie einige Medien bereits suggerieren?

Eine detaillierte Analyse zu den Ursachen und Implikationen finden Sie in dem LinkedIn-Artikel von Andreas Ullmann, unserem Vice President Sales:

LinkedIn-Artikel

Zusammengefasst: Der Kurssturz hat die globale Nachfrage nach physischem Gold und Silber nicht gedämpft – im Gegenteil, sie ist explodiert. Die ohnehin knappe Versorgungssituation hat sich weiter verschärft. Die fundamentalen Treiber der Rallye bleiben intakt:

  • Explodierende Staatsschulden weltweit,
  • Sinkende Kaufkraft der Währungen,
  • Abnehmendes Vertrauen in Fiat-Geldsysteme,
  • Hohe physische Nachfrage von Zentralbanken, Staaten, Unternehmen und privaten Investoren.

Dieser Vorfall markiert vermutlich nicht das Ende der Rallye, sondern den Beginn einer Entkoppelung zwischen den Terminmärkten und den physischen Edelmetallmärkten. Für Anleger zählt: physisch und ungehebelt investieren, Geduld haben, Rückschläge wie am Freitag zum Nachkaufen nutzen. Die Zeiten werden volatil bleiben, „BUY THE DIP“ ist die beste Strategie für die kommenden Monate.