Die Aussichten für Gold und Silber für 2026 sind glänzend
Die Preise der Edelmetalle haben zuletzt kräftig geschwankt. Unabhängig davon bleiben die mittel- und langfristigen Perspektiven hervorragend.
Die Preise der Edelmetalle haben zuletzt kräftig geschwankt. Unabhängig davon bleiben die mittel- und langfristigen Perspektiven hervorragend.
Welche Folgen die Entwertung des Dollar hat, konnten Anleger im Jahr 2025 unmissverständlich sehen. In dem Umfeld bleiben die Aussichten für Gold und Silber für 2026 glänzend.
Nachdem die Fed früher als erwartet zum Gelddrucken zurückgekehrt ist, warten Investoren gespannt auf die Ergebnisse der EZB-Sitzung. Zudem werden wichtige US-Inflationsdaten veröffentlicht.
Noch vor einem Monat handelte der Silberpreis bei 49,50 US-Dollar und damit unter seinem Allzeithoch aus den Jahren 1980 und 2011. In den letzten wenigen Wochen gab es eine parabolische Beschleunigung auf ein neues Rekordniveau um 66,55 US-Dollar je Feinunze Silber, was einem Preisanstieg von 34 % binnen eines Monats entspricht. Damit hat der Silberpreis das bisherige Allzeithoch klar hinter sich gelassen.
Die Fed hat lediglich elf Tage nach dem Ende der Anleiheverkäufe die Geldpressen wieder angeworfen. Die Rekordfahrt bei Gold und Silber sollte daher klar weitergehen.
Nach dem zwischenzeitlichen Kursrückgang sind die Aktienmärkte wieder auf Höhenflug, während der Silberpreis auf Rekordhochs nach oben geschossen ist. Umso wichtiger ist die Fed-Sitzung.
Nachdem in der Vorwoche mehrere Fed-Mitglieder Signale in Richtung weiterer geldpolitischer Lockerung gesendet hatten, stieg nach den Fed Funds Futures die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember auf etwa 100 Prozent an, während sie in der Woche bei nur 30 Prozent gelegen hatte.
Trotz des Höhenflugs an den US-Börsen sind viele Anleger verunsichert. Kommt die Jahresendrally, oder haben wir den Höhepunkt an den US-Aktienmärkten bereits gesehen, dürften sich viele Anleger fragen. Dabei liegt der S&P500 um lediglich 1,0 Prozent unter dem Rekordhoch.
Die US-Notenbank sendete in dieser Woche mehrere Signale in Richtung einer weiteren Lockerung der Geldpolitik, was die Märkte sowie die Edelmetallpreise stützte. Der Goldpreis konnte dadurch um mehr als 100 US-Dollar bis an seinen Abwärtstrend ansteigen, der aktuell zum Wochenschluss getestet wird.
Nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch haben sich die Aktienmärkte und der Goldpreis erholt. Umso wichtiger ist die weitere Entwicklung bei US-Zinsen und US-Dollar.