Liebe Leser,
an der US-Börse hat sich die Markttechnik in den vergangenen Wochen erheblich verschlechtert. Die Indikatoren, mit denen wir die Markttechnik messen, haben Werte erreicht, die für den Beginn einer Baisse an den Aktienmärkten sprechen.
Beispielsweise sind bei den Advance-Decline-Linien und der Anzahl der Aktien, die auf 52-Wochen-Tiefs gefallen sind, negative Divergenzen entstanden. Gleichzeitig ist unser Distributions-Indikator auf ein Niveau gefallen, das typischerweise das Ende einer Aktienhausse signalisiert.
Höchst riskante Ausgangslage an der US-Börse
Vor diesem Hintergrund verspricht das Börsenjahr 2025 sehr spannend und aufregend zu werden. Die Ausgangslage muss man als Kenner der Finanzmarktgeschichte ohnehin als höchst gefährliches Gemisch bezeichnen:
- extreme fundamentale Überbewertung,
- überschäumender Börsenoptimismus,
- Extremwerte der Risikoindikatoren,
- spekulative Übertreibungen an den Options- und Kunstmärkten,
- spekulative Exzesse bei Kryptowährungen,
- rekordhoher Aktienanteil bei Privatanlegern, Pensionskassen und Investmentfonds,
- völlig überzogene Abkoppelung der US-Börse vom Rest der Welt und
- eine unrealistische Erwartungshaltung an die neue Trump-Regierung.
In Kombination mit der deutlichen Verschlechterung der Markttechnik wird dieses Gemisch für große Überraschungen bei den rundum bullishen Wall Street-Strategen sorgen, die alle eine Fortsetzung der Aktienhausse prognostizieren. Unsere Prognosemodelle zeigen hingegen, dass die Aktienhausse an einem seidenen Faden hängt, der wahrscheinlich sehr bald reißen wird.
Dabei ist das Abwärtspotenzial, das Sie an der rekordhohen fundamentalen Überbewertung ablesen können, außergewöhnlich groß. Eine Drittelung des S&P 500 wäre vor diesem Hintergrund in den kommenden ein bis zwei Jahren alles andere als eine Überraschung. Darauf sollten Sie vorbereitet sein.
Ein spannendes Jahr hat begonnen
In höchstem Maße spannend ist die Ausgangslage aber nicht nur an der Börse, sondern auch in der Politik. Hier bahnen sich große Veränderungen an in Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Mexiko und Kanada sowie in den USA. Aufgrund der Dominanz Amerikas sind die Weichenstellungen, die durch die erneute Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten auf das Land zukommen, von großer Bedeutung für die ganze Welt und die Finanzmärkte.
Profitieren Sie von einer Fortsetzung der Goldhausse
Während die Luft an der US-Börse also sehr dünn geworden ist, spricht alles für eine Fortsetzung der Goldhausse. Hier sind weder Anzeichen einer Überhitzung erkennbar noch Warnsignale der Markttechnik.
Das spricht ebenso für die Fortsetzung des Aufwärtstrends wie die fundamentalen Rahmenbedingungen einer weltweit sehr hohen und weiter stark steigenden Staatsverschuldung, einer systematisch unseriösen Geldpolitik in Europa und den USA sowie Goldkäufen zahlreicher Zentralbanken, die sich auf diese Weise dem Dollar basierten Weltwährungssystem entziehen.
Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, befindet sich der Goldpreis in Euro – und allen anderen, hier nicht gezeigten Währungen – in einem sehr geordnet verlaufenden Aufwärtstrend. Dabei werden Aufwärtswellen immer wieder von Korrekturen abgelöst, wodurch eine ungesunde Überhitzung verhindert wird. Schwächezeichen sind nicht erkennbar, ganz im Gegenteil.
Goldpreis in Euro pro Unze (in hundert Euro), 2017 bis 2025
Der Goldpreis befindet sich in einem geregelten, gesunden Aufwärtstrend.
Quelle: StockCharts.com; krisensicherinvestieren.com
Gold und Goldproduzenten unabhängig vom Börsentrend
Darüber hinaus hat Gold den großen Vorteil, sich unabhängig von den Aktienmärkten zu entwickeln. Deshalb ist ein hoher Goldanteil gerade in turbulenten Zeiten unverzichtbar.
Da der Goldpreis der mit Abstand wichtigste Einflussfaktor für den Geschäftsverlauf der Goldproduzenten ist, hängen deren Aktien ebenfalls nicht vom allgemeinen Börsentrend ab, sondern folgen dem Goldpreis nach oben. Deshalb sollten Sie in Ihrem Depot auch Aktien gut gemanagter Edelmetallproduzenten berücksichtigen – gerade jetzt.
2025 – ein besonders gutes Jahr für Minenaktien
Es sieht sogar danach aus, dass 2025 ein besonders gutes Jahr für die Minenaktien wird. Im größeren Bild betrachtet befinden sie sich nämlich in der Frühphase eines Aufwärtstrends, der aufgrund ihrer günstigen Bewertung vermutlich sehr stark ausfallen wird.
Da Ende Oktober 2024 im Edelmetallsektor eine völlig normale und gesunde Korrektur begonnen hat, bietet sich Ihnen im Moment sogar eine besonders gute Kaufgelegenheit.
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